1.670.999,21 Höhenmeter in 24 Stunden

16 Schilehrer aus 3 Schischulen, in ihrem “normalen” Leben sind sie Handwerker, Unternehmer, Studenten oder

Landwirte,versuchten die schier unvorstellbare Marke von 1 Mio. Höhenmeter in 24 Stunden auf Schiern zurückzulegen. Als Aufstiegshilfe diente eine Umlaufgondelbahn in Olang, welche die Athleten 3.301 Mal an den Start brachte, um die Strecke (Piste Lorenzi, 1680 Meter, 506,21 Höhenmeter) danach abzufahren. Dabei wurde der bislang bestehende Einzelweltrekord von 92.160 Höhenmetern – aufgestellt im Jahr 2009 vom Österreicher Franz Venier – um sage und schreibe 15.663 Höhenmeter von Matthias Steinmayr überboten (107.822,73 hm). Noch beeindruckender ist das Ergebnis der damals 20-jährigen Anna Oberparleiter, welche  mit 103.773,05 hm einen wohl historischen Weltrekord aufgestellt hat, war der bis dato bestehende Guinness® Rekord für Frauen gerade mal bei ca. 10.000 hm. Der Guinness® Teamerfolg eines Viererteams mit 429.266,08 hm (Sascha Sorio, Lukas Ausserdorfer, Roland Brugger und Peter Prugger) wurde dadurch noch getoppt, dass gar alle 16 Athleten den bestehenden Rekord von Franz Venier überboten hatten.

Als besonderes Detail dieses Großereignisses galt der Gedanke, den Rekordversuch in ein Gesundheitsprojekt einzubetten, das symbolisch für die Erreichbarkeit außergewöhnlicher Ziele ohne nenneswerte Beeinträchtigung der Gesundheit stehen sollte. Damit wurde aufgezeigt, dass selbst “normale” Menschen aus “normalen” Familien in einer Zeit der immensen Beschleunigung des täglichen Lebens im Stande sind, durch optimale Vorbereitung in den 5 Säulen der Gesundheit “übernormale” Leistungen zu erbringen. Der jüngste Athlet war 19, der älteste 51 Jahre alt.

Das Vorhaben ist in seiner Planung voll aufgegangen, gab es doch während der 3.301 Abfahrten keinen einzigen Sturz, wobei die Durchschnittsgeschwindigkeit bei knapp 100 km/h lag, die Maximalgeschwindigkeit eines Athleten bei einer Laufzeit von 59 Sekunden 108 km/h war. Innerhalb der 24 Stunden kam ein Athlet 2 Mal für ca. 30 Minuten zur physikalischen Therapie, 2 Athleten kamen 1 Mal. Neben einem Mentaltrainer (Johannes Mur) betreuten 13 TherapeutInnen (Leitung Jessica Mair) das Team, 14 Mitarbeiter begleiteten den Ernährungscoach Alois Stotter, insgesamt waren etwas mehr als 200 Organisatoren, Betreuer und Helfer am Gelingen dieses Weltrekords beteiligt.

Große Leistungen werden also nicht “im Schweiße deines Angesichts” vollbracht, sondern durch Ökonomisierung der Energie. Ernährung, Regeneration und Umfeldgestaltung stehen im Gleichgewicht mit Leistung, gesteuert vom Schaltzentrum Gehirn, also den mentalen Fähigkeiten. Die Aufgabe von Gesundheit 3.0 war demnach die Optimierung der Athleten in allen Bereichen der Energiezufuhr bei gleichzeitiger Minimierung des Energieverbrauchs, sowohl körperlich wie geistig-spirituell.

Im täglichen Leben ist ein solcher Denkansatz ebenso möglich! Deshalb gilt für die Menschheit, diese hohe Kunst der Lebensführung in den nächsten Jahren zu verbreiten und zu erlernen, und dafür soll 24h Kronplatz in Hinkunft Pate stehen. Weitere Infos finden Sie unter www.24h.kronplatz.org.